Sonntag, 5. November 2017

John Green Blogspezial: John Green - Der Autor


Heute beginnt auf meinem Blog das fünftägige John Green Blogspezial, denn am Freitag ist es bereits soweit und der neue Roman Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken erscheint auch bei uns! Aber wer ist John Green überhaupt, dass ich ihm überhaupt ein solches Spezial auf meinem Blog widme? Das verrate ich euch heute! 


Dem einen oder anderen wird der Name John Green sicher etwas sagen, es gibt aber vermutlich auch einige unter euch, die ihn noch nicht kennen. Deshalb möchte ich den ersten Beitrag meines Blogspezials dazu nutzen, euch den bekannten Autor kurz vorzustellen. Beginnen wir also gleich mit der elementarsten Frage:


Wer ist John Green?

Die erste Antwort habe ich euch bereits gegeben - John Green ist Autor. Geboren und aufgewachsen ist er in Indianapolis im amerikanischen Bundesstaat Indiana. Dort lebt er auch heute noch mit seiner Frau Sarah und ihren zwei Kindern.

Aber John schreibt nicht nur Bücher, zusammen mit seinem Bruder Hank betreibt er außerdem einen Youtube-Kanal namens vlogbrothers. Mal posten sie Videos, in denen sie zusammen auftreten, normalerweise wird aber Dienstags ein Video von John und Freitags ein Video von Hank auf dem Kanal gepostet. Zuletzt ging es in den Videos der Brüder vor allem um die Tour zu Johns neuem Buch. Auf dieser Tour reisten sie in einem Bus von Stadt zu Stadt durch Amerika.
Vor ein paar Jahren offenbarte John auf dem Youtube-Kanal außerdem, dass er an Zwangsstörungen leidet. Das Thema greift er auch in seinem neuen Roman Schlaf gut, ihr fiesen Gedanken auf.

Die Green Brüder haben im Übrigen auch den Grundstein für die jährliche VidCon gelegt, die seit 2010 jeden Sommer in Los Angeles stattfindet. Die VidCon ist eine Art Convention für Youtuber aller Art, sowie auch für deren Zuschauer. In diesem Jahr expandierte die Veranstaltung sogar nach Amsterdam und Melbourne.

Die Brüder setzen sich außerdem für verschiedene Projekte ein. Neben diversen Charity-Projekten, wie zum Beispiel auf dem Project for Awesome, dass jedes Jahr im Dezember für 48 Stunden stattfindet, unterstützt John außerdem seinen Lieblingsfußballverein AFC Wimbledon, einem drittklassigen, britischen Verein, bei welchem er auch als Sponsor auftritt. Wer dem Autor auf seinen Social Media Kanälen folgt, dem wird dessen Passion für Fußball nicht entgangen sein.


DoN't forget to be awesome

„Don't forget to be awesome“ ist ein Satz, der oft mit John und Hank in Verbindung gebracht wird. Auf Deutsch übersetzt heißt es so viel wie: „Vergiss nicht, großartig zu sein.“ Dies sind meist die letzten Worte, die John bei öffentlichen Auftritten sagt und das finde ich wahnsinnig schön, denn es ist etwas, an das wir alle wohl immer mal wieder erinnert werden müssen, wie ich finde.

Ursprünglich stammt dieser Satz übrigens von Barack Obama. Hank Green durfte ihn nämlich 2015 interviewen. Zu der Zeit war Hanks Frau schwanger, sie erwarteten ein Mädchen. Er fragte den Präsidenten, welcher Name für den Green Nachwuchs ihm besser gefiele - Eleanor oder Alice. Obama antwortete daraufhin, dass es egal wäre, welchen Namen sie wählten, sie sollten dem Mädchen aber auf jeden eines sagen, sobald es auf der Welt ist: Vergiss nicht, großartig zu sein. Wer sich besagtes Interview einmal ansehen möchte, hier findet ihr es.


Greens Romane

Kommen wir nun zu dem, was euch wirklich interessiert - John Greens Romane! Bisher hat John Green sieben Romane geschrieben. Fünf davon hat er selbst geschrieben, die zwei anderen sind zusammen mit anderen bekannten Autorinnen und Autoren entstanden.

Sein erster Roman ist Eine wie Alaska (OT: Looking for Alaska), der im Jahr 2005 veröffentlicht wurde und auch heute noch der wohl umstrittenste Roman von John ist. Wieso das so ist, das verrate ich euch heute noch nicht! 2006 erhielt Eine wie Alaska den Michael L. Printz Award, der von der American Library Association verliehen wurde und somit eine sehr große Auszeichnung ist.
Für dieselbe Auszeichnung war auch Greens zweiter Roman Die erste Liebe (nach 19 vergeblichen Versuchen) (OT: An Abandance of Katherines), der im Jahr 2006 erschien, nominiert. Dieser Roman unterscheidet sich in einem wesentlichen Punkt, nämlich dem Schreibstil, von den anderen Romanen.

2008 erschien neben Greens Roman Margos Spuren (OT: Paper Towns), auch ein gemeinsamer Roman mit den Autorinnen Maureen Johnson und Lauren Myracle in Tage wie diese (OT: Let It Snow: Three Holiday Romances). In dem Gemeinschaftsprojekt haben die drei Autoren jeweils eine Kurzgeschichte geschrieben, die zur Weihnachtszeit spielt und die alle in gewisser Weise auch zusammenhängen. Margos Spuren wurde außerdem 2015 verfilmt mit Nat Wolff und Cara Delevingne in den Hauptrollen. Im Rahmen dieser Verfilmung hatte ich sogar die Chance, John Green und die beiden Hauptdarsteller des Films zu sehen. Wie es dazu kam, erfahrt ihr dann am 08. November hier auf dem Blog!

Will & Will (OT: Will Grayson, Will Grayson), schrieb John Green mit dem bekannten Autor David Levithan, den einige sicherlich bereits durch seine eigenen Werke kennen. Die Jungs, um die es in dem Roman geht, heißen beide Will Grayson. Der Roman ist also aus den Perspektiven der beiden Will Graysons geschrieben. Einen davon schrieb John, den anderen schrieb David. Man kann sie dadurch unterscheiden, dass die Kapitel entweder so WILL GRAYSON oder so: will grayson beginnen.

Der, bis vor kurzem noch, letzte Roman, den Green veröffentlichte war Das Schicksal ist ein mieser Verräter (OT: The Fault in Our Stars). Dieser Roman dürfte der wohl bekannteste von Greens Romanen sein und es ist zudem mein (bisheriger) Lieblingsroman. Es war zudem auch mein erster Roman des Autors. 2014 kam die Verfilmung mit Shailene Woodley und Ansel Elgort in den Hauptrollen in die Kinos.

Bis Oktober 2017 müssten die Fans von Green bis dahin ausharren, bis es endlich wieder etwas Neues von ihm zu lesen gab. Erst im Juni diesen Jahres wurde der neue Roman angekündigt und da war die Freude natürlich riesig, auch bei mir!
Letzten Monat erschien dann endlich Turtles All The Way Down. Die deutsche Fassung Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken wird nun in fünf Tagen auch schon bei uns erscheinen!

Was ich an John Greens Romanen so liebe, ist, dass sie allesamt Geschichten aus dem wahren Leben sind und deshalb wirken sie so echt. Die Charaktere sind keine Mary-Sues, wie man so schön sagt, sondern Figuren mit Ecken und Kanten. Menschen, denen man auch so im Alltag begegnen könnte.
Außerdem schwingt in jedem Roman immer ein kleiner Teil des Autors mit. In Eine wie Alaska sind es zum Beispiel die letzten Worte berühmter Persönlichkeiten, im neusten Roman ist es Johns eigene Krankheit, die thematisiert wird. Ich mag es immer sehr gerne, wenn Autoren etwas von sich selbst mit in den Roman einfließen lassen. Seien es eigene Erfahrungen, die sie verarbeiten wollen oder bloß etwas, das sie selbst gerne mögen oder nicht. Dadurch bekommt der ganze Roman nämlich eine viel persönlichere Note und das gefällt mir immer sehr.

So, ich hoffe, ich konnte euch nun ein wenig neugierig machen auf den Autor und seine Romane. Morgen geht es hier auf dem Blog weiter mit Johns erstem Roman Eine wie Alaska.
Mir bleibt für heute nur noch eines zu sagen:
Don't forget to be awesome!



Quelle: johngreenbooks.com

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