Sonntag, 31. Dezember 2017

Leserückblick: Jahresrückblick 2017


Es ist soweit, die letzten Stunden im Jahr 2017 sind angebrochen. Wie das zum Ende des Jahres immer so ist, blickt man gerne nochmal auf die vergangenen Monate zurück. In meinem Jahresrückblick möchte ich euch heute gerne die drei Romane zeigen, die mich in diesem Jahr begeistert, bewegt und auch nachhaltig sehr beeinflusst haben. Welche drei Romane das sind, erfahrt ihr nur, wenn ihr weiterlest!


Jeder Leser hat seine ganz eigenen Kriterien dafür, wieso einem ein Roman gefällt. Das könnte z. B. eine gut ausgearbeitete Storyline mit einigen unvorhersehbaren Überraschungen sein. Oder ein/e ProtagonistIn, der/die einem sehr gut gefallen hat.
In 2017 sind natürlich sehr viele schöne und auch sehr gut geschriebene Romane erschienen. Ich könnte euch eine ganze Liste mit Empfehlungen schreiben. In meinem persönlichen Jahresrückblick möchte ich euch aber gerne drei Romane vorstellen, die mich auch noch nach dem Lesen sehr geprägt haben. Weil sie eben neben einer tollen Geschichte, auch noch einen besonderen Tiefgang haben, der mich nachhaltig beschäftigt.




DEN MUND VOLl UNGESAGTER DINGE

Die Geschichte von Sophie und Alex hat mich emotional wirklich sehr berührt. Es ist eine Geschichte aus dem wahren Leben - so echt, bewegend und schön. Eigentlich gehöre ich nicht unbedingt zu den emotionalen Lesern. Wenn mir ein Roman also wirklich Tränen entlockt, muss es schon etwas Besonderes sein. Und Anne Freytag hat es mit ihrem Roman geschafft.

Den Mund voll ungesagter Dinge erzählt über die Liebe von zwei Mädchen. Es geht darum, sich selbst zu finden und dass man dazu manchmal auch falsche Wege einschlagen muss, um letztlich auf dem richtigen Weg zu landen. Man muss nicht immer andere zufrieden stellen, nur um für andere „normal“ zu sein. Und schon gar nicht, wenn das bedeutet, dass man selbst völlig unzufrieden mit sich und seinem Leben ist.
Ich konnte mich selbst ganz oft in Sophie wiederfinden und denke, dass jeder sich in dem Roman zumindest ein Stück weiter wiederfinden wird.




NEW YORK DIARIES - ZOE

Die gesamte New York Diaries - Reihe von Ally Taylor und Carrie Price hat mich in diesem Jahr sehr begeistert. Eine der vier Protagonistinnen hat allerdings mein Herz im Sturm erobert und das ist Zoe!
Sie ist so eine tolle Powerfrau, die für ihre Ziele kämpft und für die Menschen, die sie liebt, durchs Feuer geht. Rund um eine tolle Frau eben.
Es sind aber auch viele kleine Details, die mir gefallen haben. Ich mag die persönliche Note, die die Autorin dem Roman verliehen und somit zu etwas Besonderem gemacht hat.

Auch in New York Diaries - Zoe hat die Autorin Carrie Price (Adriana Popescu) für die Leser eine schöne Botschaft verpackt, an die wir uns alle wohl immer mal wieder erinnern müssen: Lass dich für deine Träume nicht verbiegen, nur weil du dadurch schneller ans Ziel kommst!
Denn sonst läufst du Gefahr, dass dich andere zu jemandem machen wollen, der du eigentlich gar nicht bist. Manchmal ist es vielleicht sogar besser, auf ein paar Umwegen zum Ziel zu gelangen. Besonders dann, wenn man sich selbst dabei nicht aus den Augen verliert.



THE HATE U GIVE


The Hate U Give von Angie Thomas ist einer der Romane, der in diesem Jahr wahnsinnig polarisierte. Und zumindest für mich ist dieser Hype auch total gerechtfertigt.
The Hate U Give erzählt eine Geschichte, die in der heutigen Zeit leider keine Seltenheit ist, denn gerade in den USA ist Rassismus immer noch ein großes Thema.
Doch für mich ist der Roman nicht nur ein Buch über Rassismus. Es steckt noch viel mehr darin. Es geht um auch um Gangs und Bandenkämpfe, aber auch um Konflikte zwischen Menschen fernab dieser Probleme. Liebe und Freundschaft spielen eine genauso große Rolle.

Was mich an dem Roman so begeistert hat, ist zum einen der Sprachstil. Für mich hat es sich teilweise nicht so angefühlt, als würde ich da gerade eine fiktive Geschichte lesen. Es kam mir eher so vor, als wäre es eine Dokumentation, als hätte alles tatsächlich so stattgefunden. Es wird schonungslos und intensiv über die Probleme der heutigen Gesellschaft gesprochen und genau das finde ich gut.
Auf der anderen Seite animiert der Roman einen selbst aber auch dazu, sein eigenes Verhalten zu reflektieren. Auch ich habe mich zwangsläufig gefragt, ob ich möglicherweise auch mal eine Bemerkung gemacht habe, die zwar keinem bösen Hintergedanken entsprang, aber vielleicht dennoch so aufgefasst wurde und verletzend für eine andere Person war.
Ich denke, dass sich dieser Roman sehr gut dazu eignet, sich selbst und der heutigen Gesellschaft einen Spiegel vorzuhalten, weshalb ich ihm wohl nur jedem empfehlen kann.

1 Kommentar:

  1. Okay, ich schäme mich, dass "The Hate u give" immer noch ungelesen bei mir liegt :-/! Und nun ist es bei dir auch noch Jahreshighlight, ich muss es wirklich mal lesen. Das Buch von Anne Freytag ist mir auch schon aufgefallen, mal schauen ob das was für mich ist.

    LG Piglet <3

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